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Unterstützung für die Venen

Am 15. Mai 2015

Hilfe gegen Venenkrankheiten

Wer kennt das nicht. Schmerzende oder geschwollene Beine nach einem langen Arbeitstag. Langes Stehen oder Sitzen verstärken diese Beschwerden. Meist steckt eine mehr oder minder ausgeprägte Venenschwäche dahinter. Venenleiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Über 90 Prozent der Deutschen hat Beschwerden, die mit Veränderungen an den Venen zu tun haben. Erste Anzeichen sind oft Besenreiser oder müde geschwollene Beine. Im fortgeschrittenen Zustand treten die Venen häufig deutlich hervor. Im Volksmund wird von Krampfadern gesprochen.

Venenleiden sind zwar ein ganzjähriges Problem, aber im Sommer bei steigenden Temperaturen deutlich schwerer zu ertragen. Ob jemand ein Problem mit den Venen entwickelt, hängt mit unterschiedlichen Risikofaktoren zusammen. Da mit zunehmendem Alter die Elastizität der Gefäße nachlässt, trifft das natürlich auch auf das Venensystem zu. Übergewicht erhöht zusätzlich den Druck auf die Gefäße. Frauen im mittleren Alter entwickeln häufiger Krampfadern als Männer. Dies hängt mit hormonellen Veränderungen durch Schwangerschaft und Geburt zusammen. Das Risiko steigt mit der Anzahl der Geburten. Auch eine genetisch bedingte Schwäche des Bindegewebes kann im Laufe des Lebens zu einer Venenerkrankung führen.

Krampfadern entstehen immer durch ein schwaches Venensystem. Eine wesentliche Rolle spielt die Muskelpumpe der Wadenmuskulatur. Sie pumpt das verbrauchte Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zurück. Dieser Vorgang kann nur durch Bewegung aktiviert werden. In den Venen befinden sich die Venenklappen. Diese arbeiten wie Ventile und verhindern den Rückfluss des Blutes nach unten. Staut sich das Blut, kommt es zu einer Überdehnung der Gefäßwände und zu Ausbuchtungen. Das Blut versackt. Die Klappen schließen nicht mehr vollständig. Der anhaltende Druck auf die Gefäßinnenwände löst eine Entzündung aus. Dadurch wird die Venengefäßwand durchlässig. Flüssigkeit tritt in das Beingewebe über und erzeugt Wasseransammlungen (Ödeme), die Schwellungen bilden. Dabei entstehen in den kleinen und großen Venen Durchblutungsstörungen.

Venenleiden sind immer chronisch und werden in sechs Stadien unterteilt.

Stadium 1 ist durch Besenreiser gekennzeichnet. Im zweiten Stadium sind erweiterte Krampfadern sichtbar. Der Facharzt spricht von Varizen oder einer Varikosis. Im sechsten Stadium leiden die Betroffenen an einem Unterschenkelgeschwür oder einem offenes Bein. Durch die Behandlung sollen die Beschwerden gelindert werden, Ödeme verringert und das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden. Bei plötzlich auftretenden Schmerzen und Hautveränderungen sowie einer ständigen Verschlechterung ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich.

Zur Basistherapie einer Venenerkrankung gehört die Kompressionstherapie. Das Prinzip ist einfach und wirksam. Durch einen Kompressionsstrumpf wird Druck auf die Venen ausgeübt und dadurch der Rückfluss zum Herzen gefördert. Die Strümpfe haben allerdings einen Nachteil. Sie müssen von morgens an und am besten ganztägig getragen werden. Dadurch ist die Akzeptanz in der Bevölkerung nicht sehr groß.

Eine weitere Behandlungsmethode ist das Veröden der Krampfadern. Dabei wird ein Medikament in die betroffenen Venen gespritzt. Im fortgeschrittenen Stadium werden Venen operativ durch ein sogenanntes Venenstripping entfernt oder durch moderne Lasertechnik behandelt.

Schwellungen und Schmerzen im Anfangsstadium können gut durch pflanzliche Arzneimittel behandelt werden. Ein Auszug aus dem roten Weinlaub hat sich als sehr wirksam erwiesen. Dieser war bereits in der Antike bekannt. Aus den getrockneten Blättern einer wirkstoffreichen Rebsorte wird ein Extrakt gewonnen, der besonders reich an Flavonoiden ist. Er wirkt von innen an der Gefäßwand. Dadurch werden die Venen gestärkt und repariert. Die Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße gefördert und schwere müde Beine entlastet. Schwellungen gehen zurück und die Sauerstoffversorgung der Gewebe wird verbessert. Schmerzen und Spannungsgefühl lassen nach.

Gerade im Sommer ist die Einnahme von bis zu zwei Tabletten für ca. drei Monate zu empfehlen. Ein kühlendes Beingel sorgt zusätzlich für Linderung.

Um die Venenpumpe zu fördern, ist es notwendig sich ausreichend zu bewegen. Radfahren, Walken, ein leichtes Ausdauertraining sowie eine spezielle Venengymnastik sind gut geeignet, die Venengesundheit zu fördern.

In der Condor Apotheke erhalten Sie ein Informationsblatt zur Venengymnastik.
So kommen Sie gut und leichtfüßig durch den Sommer.

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
Neuköllner Str. 350
12355 Berlin

Wenn der Hals weh tut

Am 30. Dezember 2014

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Durchschnitt leidet jeder Erwachsene zwei bis drei Mal pro Jahr an Halsschmerzen, Kinder trifft es bis zu sechs Mal pro Jahr. In etwa 80 Prozent sind Erkältungsviren die Übeltäter, seltener sind Bakterien beteiligt. Sie gelangen über die Nase und den Mund in den Rachenraum und besiedeln die Schleimhäute. Im Mund- und Rachenraum hält der Speichel die Schleimhäute feucht. Trockene Luft Staub, Rauchen und Alkohol begünstigen eine Austrocknung. Einige Arzneimittel haben durch ihre Nebenwirkungen einen austrocknenden Effekt auf die Schleimhäute in Mund, Rachen und Hals. Unter anderem gehören die Blutdrucksenker, Antidepressiva und Präparate gegen Blasenschwäche dazu. Sind die Schleimhäute zu trocken, haben es die Krankheitserreger besonders einfach sich auszubreiten. In diesen Fall brauchen wir eine gute Immunabwehr, um die Erreger abzufangen. Im Rachen befindet sich ein wichtiger Teil der Immunabwehr. Er setzt sich aus den Gaumenmandeln, den Rachen- und Zungenmandeln zusammen. Die Abwehrreaktion des Immunsystem geht mit einer Rötung und Schwellung der betroffenen Schleimhäute einher. Eine akute Entzündung entsteht.

Die ersten Symptome sind meist Kratzen im Hals, ein Trockenheitsgefühl sowie Heiserkeit. Die schützende Schleimhautschicht geht verloren. Der Rachen ist gerötet und leicht verschleimt. Im weiteren Verlauf treten Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auf. Je nachdem welcher Bereich betroffen ist, unterscheidet man zwischen einer Rachenentzündung (Pharyngitis), einer Stimmband- und Kehlkopfentzündung(Laryngitis) oder einer Mandelentzündung (Tonsillitis). Bei einer akuten Mandelentzündung (Angina)können die Schmerzen bis zum Ohr ausstrahlen. Sie bereitet Schmerzen beim Essen und Trinken und macht sich durch eine kloßige Aussprache bemerkbar. Halsschmerzen mit Husten und Heiserkeit deuten eher auf eine Kehlkopfentzündung hin.

Als erste Maßnahme helfen lokale Rachentherpeutika. Es gibt sie als Gurgellösung, Rachenspray und Halstablette. Die Auswahl richtet sich nach den Beschwerden. Es stehen eine Vielzahl an Wirkstoffen zur Verfügung. Sie wirken schmerzstillend (lokalanästhetisch), antiseptisch, antibakteriell, adstringierend (zusammenziehend) keimreduzierend; und entzündungshemmend. Bei den Halstabletten sind Kombinationen im Vorteil, da sie verschiedene Wirkstoffe enthalten, die sich in ihrer Wirkung ergänzen. Sie sollten langsam gelutscht und keinesfalls zerbissen oder zerkaut werden, da dies die Wirkung beeinträchtigt.Bei Kindern sollten Halstabletten erst eingesetzt werden, wenn sie in der Lage sind diese kontrolliert zu lutschen. Liegen die Beschwerden eher in den unteren Rachenabschnitte wie Kehlkopf und Stimmbändern, sind Lutschtabletten und Rachenspray die bessere Wahl, da sie diese Bereiche besser erreichen. Gurgellösungen eignen sich für den vorderen Rachenbereich und für den Mundraum. Damit sie gut wirken muß ausreichend lange gegurgelt (ca. 30 bis 60 Sekunden) gespült werden.

Hals- und Rachentherapeutika sollten möglichst nach dem Essen angewendet werden. Alternativ sollte 30 Minuten nach der Anwendung nichts gegessen und getrunken werden. So können die Wirkstoffe möglichst lange auf den Rachenbereich einwirken.
Pflanzliches ist bei Halsbeschwerden beliebt und sehr geschätzt. Zu den Klassikern gehören Extrakte aus Salbeiblätter, Thymian, isländisches Moos und Kamille.

Halsschmerz ist meist ein Symptom und geht häufig mit anderen Beschwerden wie Husten oder Schnupfen einher. Hinter harmlosen Halsschmerzen können sich aber auch schwerwiegende Krankheiten verbergen. Um so wichtiger ist es bei starken Halsschmerzen, die länger als drei bis fünf Tage dauern, mit Fieber über 39 Grad einhergehen, Ohrenschmerzen, eitrig belegten Gaumenmandeln und angeschwollenen Lymphknoten, einen Arzt aufzusuchen. Bei einem schweren Krankheitsgefühl, starken Schluckbeschwerden und weißen Belägen im Mund und im Rachenraum ist ärztlicher Rat notwendig. Das gilt auch für Schwangere, Stillende, Kinder und Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Die durch Viren geschwächten Schleimhäute sind sehr anfällig, dadurch können sich auch Bakterien ansiedeln. Der Mediziner spricht von einer Sekundärinfektion. Bei Kindern sind Streptokkoken die Verursacher von einer Mandelentzündung oder von Scharlach. Zur Behandlung von bakteriellen Halsenzündungen ist der Einsatz von Antibiotika erforderlich.

Damit Sie ohne Halsschmerzen durch den Winter kommen, helfen ein paar einfache Tipps.

– Hals immer mit einem Schal wärmen
– Kräuterbonbon, oder Pastillen lutschen, das befeuchtet Mund und Rachen
– in beheizten Räumen für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen
– viel trinken

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
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Vitamin D – Alles in Butter?

Am 16. November 2014

Wintersonne-gegen-Vitamin-D-Mangel

Vitamin D, auch als Colecalciferol bezeichnet, wird in unserem Körper durch die UV-Strahlen der Sonne produziert. Es gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, wie auch Vitamin A und E. Da es der Körper selbst bilden kann, ist der Begriff Vitamin eigentlich falsch. Echte Vitamine werden mit der Nahrung zugeführt. Aufgrund seiner zahlreichen Aufgaben im Körper ist die Bezeichnung Botenstoff oder Hormon eher zutreffend.

Neben der körpereigenen Produktion können wir Vitamin D auch über die Nahrung aufnehmen. Etwa 17 g Butter streicht jeder Deutsche täglich auf seine Brötchen. Wer jedoch glaubt, damit seinen Vitamin-D-Haushalt aufzubessern, wird enttäuscht. Zwar gehört Butter nach fettem Fisch, Rinderleber und Eigelb zu den Vitamin-D-reichen Lebensmitteln. Doch der Tagesbedarf von 5 – 10 µg wird dadurch nicht annähernd gedeckt.

Fast 90 % aller Frauen in Deutschland und 81 % der Männer erhalten nicht einmal das Tagesminimum an Vitamin D durch die Nahrung. Kein Wunder – bei wem steht schon regelmäßig fetter Fisch auf dem Speiseplan? Die meisten können dieses Defizit auch nicht durch ausreichend Sonne ausgleichen. Erst recht nicht in den Wintermonaten. Denn ab einer gedachten Linie nördlich von Rom ist der Sonnenstand von Oktober bis März zu niedrig für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion der Haut. Außerdem halten wir uns zu selten draußen auf und wenn doch, sind wir in UV-dichte Kleidung gehüllt.

Mehr oder weniger große Defizite an Vitamin D sind in unseren Breiten Realität und können zahlreiche Konsequenzen haben. Gezielte Forschungen der letzten Jahre führten zu sehr interessanten Ergebnissen. Vitamin D ist nicht nur für den Knochenbau wichtig, sondern auch für andere Körperbereiche und Funktionen. Durch seine immunstimulierende Wirkung vermindert sich die Infektanfälligkeit. Stimmt der Status im Blut, erkranken weniger Menschen an Erkältungen. Aber auch bei Asthma bronchiale, Allergien und Rheuma sinkt das Risiko zu erkranken.

Für Muskel- und Nervenzellen ist eine gute Versorgung äußerst wichtig. Denn es unterstützt die Muskelkoordination und stärkt die Muskelkraft. Dadurch lässt sich sogar das Sturzrisiko bei Senioren senken. Bei der Entwicklung und Reifung von Hautzellen spielt dieses Vitamin auch eine Rolle und kann sich günstig auf Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis auswirken. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass eine gute Versorgung das Risiko für Darmkrebs senken kann. Bei Brustkrebs ließ sich die Rate der Metastasen beeinflussen. Aber auch bei anderen Krebsarten gibt es inzwischen Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Vitamin-D-Status. Bei der Entstehung von Parkinson und Multipler Sklerose kann ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut beteiligt sein.

Diabetiker haben auch einen großen Nutzen, da es an der Steuerung der Insulinausschüttung beteiligt ist und die Insulinresistenz mindert. Auch Patienten mit hohem Blutdruck sollten dieses Vitamin im Blick haben, denn es schützt das Herz und senkt den Blutdruck. Im Anti-Aging Bereich gibt es neue Erkenntnisse. So kann Vitamin D die Telomere (Enden der Chromosomen) länger erhalten. Verkürzen sich die Telomere bedingt durch die Zellteilung, entstehen vermehrt altersbedingte Erkrankungen. Telomere haben sozusagen die Aufgabe einer Lebenszeituhr. Eine Verkürzung gilt als Maßstab für den Alterungsprozess

Vitamin D ist ein sehr wichtiger Baustein für unseren Körper, den wir ihm täglich in ausreichender Menge anbieten sollten, damit unser Körper gesund bleibt.

Condor Apotheke
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Leistungsfähig durch Ginkgo biloba

Am 14. September 2014

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In seiner Heimat Asien gilt der Ginkgo als heiliger Baum und als Symbol für Hoffnung, langes Leben, Fruchtbarkeit und Lebenskraft. Seit Jahrtausenden wird der Ginkgo-Baum deshalb in China und Japan in Tempelgärten verehrt.

Seit Ende der 50er Jahre weiß man, dass insbesondere in den Ginkgoblättern medizinisch wertvolle Stoffe enthalten sind, von denen einige in keiner anderen Pflanze vorkommen, die Ginkgolide und Bilobalide. Als Arzneimittel wird ein Extrakt aus den Blättern verwendet, bei dem die wirksamen Inhaltsstoffe angereichert und die unerwünschten, nebenwirkungsreichen Substanzen (Ginkgolsäuren) weitgehend entfernt werden.

Unser Gehirn arbeitet ständig. Wenn wir denken, fühlen oder etwas tun, leiten Nervenzellen die Impulse weiter. Das kostet Energie. Jede Nervenzelle hat deshalb bis zu 1000 kleine Kraftwerke, die Mitochondrien. Aus den Bausteinen unserer Nahrung und Sauerstoff erzeugen sie Energie für unsere Nervenzellen. Im Laufe des Lebens lässt die Fähigkeit der Zellkraftwerke nach, genügend Energie bereitzustellen. Das spürt man: Konzentrationsleistungen fallen schwerer, man fühlt sich rascher erschöpft als früher, der Alltag geht schwerer von der Hand. Durch Ginkgo können die altersbedingten Defizite aufgehalten und verbessert werden.

Ginkgo-Spezialextrakt schützt noch auf anderer Weise: er fängt „freie Radikale“ ab. Dies sind Moleküle, die während der normalen Stoffwechselprozesse, aber auch durch Rauchen, Stress, Medikamente und Umweltverschmutzung entstehen. Diese agressiven Moleküle können sowohl die Mitochondrien als auch die Nervenzellen des Gehirn stark schädigen und letztlich zum Zelltod führen. Ginkgo ist in der Lage, die Zellen vor diesen Prozessen und somit Symptome wie Vergesslichkeit oder Konzentrationsstörungen zu bessern.

Des weiteren hat Ginkgo eine positive Wirkung auf die Fließeigenschaften des Blutes durch Förderung der Durchblutung im Bereich der Mikrozirkulation.

Alles in allem nimmt die mentale Leistungsfähigkeit zu, Symptome nachlassender Nervenkraft gehen zurück. Wichtig ist zu wissen, dass nur bei optimaler Dosierung (anfänglich zweimal täglich 120 mg des Spezialextraktes) nach ca. zwei bis drei Wochen eine emotionale Stabilität eintritt. Somit ist Ginkgo nicht nur für die alten Generationen bei Durchblutungsstörungen oder Demenz zu empfehlen, sondern auch für Strssgeplagte wertvoll, die ihre geistige Leistungsfähigkeit erhalten wollen.

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Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Am 30. Juni 2014

Sonne, Sommer, Sonnenbranc

Der Sommer ist da und viele Freizeitaktivitäten werden ins Freie verlegt. Wenn die Sonne scheint, fühlen sich viele Menschen wohler. Sie sorgt für eine positive Grundeinstellung, gute Laune und eine Steigerung des Allgemeinbefindens. Die Sonnenstrahlen verleihen der Haut die von vielen so begehrte Bräunung. Sonne ist wichtig für die Gesundheit und hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Nur mit Hilfe der UV-Strahlen kann der Körper in ausreichender Menge Vitamin D bilden. Dazu ist es nötig, sich eine halbe Stunde pro Tag mit nackten Armen im Freien aufzuhalten.

Doch sie hat auch Schattenseiten. Wer seine Haut nicht ausreichend schützt und sein „Sonnenkonto“ bereits in jungen Jahren überzieht, kann in späteren Jahren mit schweren Hautschäden rechnen.

Sonnenstrahlen bestehen physikalisch betrachtet aus Strahlen unterschiedlicher Wellenlänge. Die wichtigsten sind die langwelligen UVA- und die kurzwelligen UVB-Strahlen. Die UVA-Strahlen liegen im Wellenbereich von 280-320nm und die UVB-Strahlen bei 320-400nm. Die UVA-Strahlen dringen bis in die Unterhaut ein und können akut eine „Mallorca-Akne“ und phototoxische sowie allergische Hautreaktionen auslösen. Dabei entstehen juckende, pustelartige Hautausschläge. Sie führen aber auch zu einem Elastizitätsverlust der Haut und einer vermehrten Faltenbildung.

UVB-Strahlen dringen in die Oberhaut ein und sind für eine intensive Hautrötung und Sonnenbrand verantwortlich. Als Spätfolgen können eine aktinische Keratose (Vorstufe des weißen Hautkrebses) und andere Hautkrebsarten wie Basalion oder Melanom entstehen.

Durch einen maßvollen und verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne und das Auftragen von geeigneten Sonnenschutzmitteln, kann man Spätschäden vorbeugen.

Jeder Mensch entwickelt bei Sonnenbestrahlung eine sogenannte Lichtschwiele durch eine vermehrte Pigmentbildung (Eigenschutzzeit). Aber in der Regel reicht dies nicht aus, um die Haut effektiv zu schützen, da dieser Eigenschutz sehr unterschiedlich ausgeprägt ist und vom individuellen Hauttyp abhängig ist. So besitzen hellblonde oder rothaarige Menschen mit hellen Augen eine Eigenschutzzeit von zehn Minuten. Während der Eigenschutz bei braun- bis schwarzhaarigen Menschen mit dunklen Augen ca. 30 bis 45 Minuten betragen kann. Insgesamt gibt es in Europa vier unterschiedliche Hauttypen. Das passende Sonnenschutzmittel wird nach dem jeweiligen Lichtschutzfaktor LSF ausgewählt. Er zeigt an, wieviel länger man in der Sonne verweilen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies mit der individuellen Eigenschutzzeit möglich ist.

Ein Beispiel:
Eigenschutzzeit 10 Minuten heller Hauttyp, Sonnenmilch LSF 20, 10×20= 200 Minuten. Der Aufenthalt in der Sonne beträgt maximal 200 Minuten mit einer Sonnenmilch mit einem Lichtschutzfaktor 20. Diese Zeit sollte jedoch nur zu ca.70 Prozent ausgeschöpft werden. Je heller der Hauttyp und desto länger der Aufenthalt in der Sonne ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Die Strahlenintensität der Sonne ist örtlich und geographisch unterschiedlich ausgeprägt und von zahlreichen Faktoren wie Tageszeit, Jahreszeit, Höhenlage, Wetter und der Reflexion (Strand, Schnee) abhängig. Das Alter der Person sollte bei der Auswahl des Sonnenschutzes berücksichtigt werden. So ist die Sonnenempfindlichkeit bei Kindern und Senioren wesentlich stärker ausgeprägt. Babies dürfen gar nicht der Sonne ausgesetzt werden, denn ihre Haut bildet noch keinen Eigenschutz aus. Hut und Hemd, Sonnenschutz sowie der Aufenthalt im Schatten sind für sie Pflicht. Zahlreiche Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit, wie beispielsweise einige Antibiotika, Entwässerungsmittel, Herz- und Blutdruckmedikamente, Schmerzmittel wie Diclofenac und Ibuprofen. Gut wirksame Sonnenschutzmittel enthalten einen UVA- und UVB- Filter nach der europäischen Colipa Norm im Verhältnis 1:3. Natürlich muss das Produkt gut verträglich sein. Es muss sich angenehm auf der Haut anfühlen, gut verteilen lassen und leicht einziehen. Für den Badeurlaub, für Kinder oder für den Sport ist eine hohe Wasserresistenz wichtig. Der Sonnenschutz sollte trotzdem nach dem Baden erneut aufgetragen werden. Konservierungsstoffe und Parfüm mindern die Qualität und Verträglichkeit. Damit der Sonnenschutz schnell in die Haut einzieht, gibt es Präparate mit modernen Liposomen. Das sind winzige Fettkügelchen, die meist einen wässrigen Kern beinhalten. Damit können Wirkstoffe wie beispielsweise der Lichtschutzfaktor leichter in die Haut transportiert werden. Dadurch lässt sich die Sonnenmilch besonders gut verteilen und die Filter reichern sich intensiv in der Haut an. Andere enthalten zusätzlich einen Infrarot A Schutzkomplex, der vorzeitiger Hautalterung vorbeugt. Für Babies gibt es Produkte, die ausschließlich mineralische Filter enthalten. Sie reflektieren die UV- Strahlen wie ein kleiner Spiegel von der Haut weg und sind für die empfindliche Babyhaut gut geeignet. Wer unter einer phototoxischen Hautreaktion (Sonnenallergie) leidet, sollte grundsätzlich Sonnenschutz ohne Öle und Emulgatoren verwenden. Damit sich der Sonnenschutz gut auf der Haut verteilen kann, ist es notwendig, ihn sehr großzügig aufzutragen. Ein Erwachsener benötigt etwa 25 ml für den ganzen Körper, das entspricht etwa der Menge von fünf Teelöffeln. Gut eingecremt können Sie die schöne Zeit im Sommer im Garten, Urlaub oder Freibad genießen.

Das Team der Condor Apotheke berät Sie gerne zu allen Fragen rund um den Sonnenschutz.

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
Neuköllner Str. 350
12355 Berlin

Keine Chance für Nagelpilz

Am 26. Mai 2014

Nagelpilz ist eine Erkrankung der Finger- oder Fußnägel. In Deutschland gibt es ca. 10 Millionen Menschen, die von Nagelpilz betroffen sind.

Nägel schützen unsere Finger und Zehen vor Verletzungen. Sie sind hilfreich beim Greifen und Tasten und auch für die Feinmotorik nicht zu unterschätzen. Daneben spielt aber auch der kosmetische Faktor in unserer Gesellschaft eine entscheidende Rolle! Nur gesunde Nägel können ihre Aufgaben ohne Einschränkungen wahrnehmen.

In unserem täglichen Leben begegnen wir praktisch überall Pilzen. Den Kontakt mit krankheitsauslösenden Pilzen können wir daher nicht vermeiden. I.d. R. reicht jedoch dieser bloße Kontakt nicht aus, um eine Pilzerkrankung auszulösen. Vielmehr müssen begünstigende Faktoren vorliegen, die es dem Pilz ermöglichen, in den Nagel einzudringen.
Begünstigend sind zu enges Schuhwerk, feuchtwarme Orte (Sauna, Schwimmbad), Nagelverletzungen, luftundurchlässige Kleidung, eine starke mechanische Beanspruchung wie bei Sportlern z.B. oder auch bestimmte Vorerkrankungen wie Diabetes, Gefäßerkrankungen oder Durchblutungsstörungen.

Männer sind meist häufiger von der Infektion betroffen als Frauen, ebenso grundsätzlich ältere Menschen, da ihr Immunsystem im Alter schwächer und die Haut als Abwehrorgan dünner wird.
An einem Pilz erkrankte Nägel verändern sich. Häufig sind sie verfärbt und ihre Struktur und Dicke weichen vom Normalbild eines gesunden Nagels ab. Aber auch Nagelhautentzündungen, Wachstumsstörungen und ein Ablösen der Nägel sind typische Symptome. Auf welche Art sich der Nagel verändert, hängt meist davon ab, auf welchem Weg der Pilz eindringt.

Grundsätzlich gilt: Nagelpilz heilt nicht von alleine aus.

Ein unbehandelter Nagelpilz kann zu einer dauerhaften Schädigung des Nagels und weiterführenden Erkrankungen und Einschränkungen des täglichen Lebens führen. Beispielsweise gestaltet sich das Schneiden eines sehr dicken Nagels als sehr schwierig bis kaum noch möglich. Folgen sind häufig Beschwerden und Schmerzen beim Tragen von Schuhen und beim Laufen.

Pilzinfektionen können Ursache für gefährliche bakterielle Zweitinfektionen sein. Diese sind besonders bei Diabetikern sehr gefährlich, da sie durch mögliche Neuropathien häufig zu spät wahrgenommen werden und die Entstehung des diabetischen Fußes begünstigen.

Problematisch ist, dass gerade zu Beginn der Erkrankung die Infektion meinst nicht ernstgenommen und nur als kosmetisches Problem gedeutet wird. Dabei gilt, umso eher die Erkrankung behandelt wird, desto höher der Therapieerfolg.

Bevor mit einer Behandlung jedoch begonnen wird, sollte zuerst abgeklärt werden, ob es sich wirklich um eine Pilzinfektion handelt oder ob der Nagelveränderung andere Ursachen zugrundeliegen. Dafür ist ein Besuch beim Arzt notwendig, der eine Materialprobe nimmt und auf Pilze und Sporen untersucht. Ist die Diagnose bestätigt, sollte so schnell wie möglich mit der Behandlung begonnen werden.

Behandelt wird der Nagelpilz entweder lokal, d.h. am Nagel direkt, oder systemisch, durch die Einnahme von Tabletten. Welche Behandlung angewendet wird, richtet sich nach dem individuellen Grad des Befalls. Ist eine systemische Behandlung angezeigt, sollte sie für den bestmöglichen Therapierfolg mit einer lokalen Therapie unterstützt werden. Zur lokalen Behandlung stehen verschiedene Salben und Nagellacke zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in ihrer Art, Häufigkeit und Dauer der Behandlung. Ihre Anwendung ist sowohl für Fuß- als auch für Fingernägel geeignet. Wobei immer ein ausreichendes Durchhaltevermögen in der Behandlung notwendig ist. Welche Behandlungsmöglichkeit die richtige, ist auch hier individuell abhängig.

Das Team der Condor Apotheke berät Sie gern!

Ina Ludwig
Condor Apotheke
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Calcium – Ein Universaltalent

Am 14. April 2014

Wenn wir von Calcium sprechen, denken wir in erster Linie an unsere Knochen und Zähne.
Das ist korrekt, denn 99% des in unserem Körper vorhandenen Calciums sind in diesen gespeichert.
Dort stellt es ein zentrales Strukturelement dar und sorgt für die nötige Stabilität und Härte.
Aber nicht nur für unsere Knochen und Zähne ist Calcium von Bedeutung. Es übernimmt im Körper viele weitere Aufgaben. So spielt es z.B. bei der Blutgerinnung, der Verdauung, der Reizübertragung in den Nerven und beim Energiestoffwechsel eine tragende Rolle.
Das macht Calcium zu einem richtigen Universaltalent, bedingt jedoch auch, dass eine bestimmte Menge im Blut vorrätig sein muss, damit es seine Aufgaben meistern kann. Für den Fall, dass die erforderliche Konzentration im Blut nicht vorhanden ist, greift der Körper auf seinen XXL-Speicher zurück – unsere Knochen. Er löst es aus den Knochen heraus und gibt es an das Blut ab. Andersherum ist der entgegengesetzte Einbau in die Knochen möglich. So unterliegen unsere Knochen einem ständigen Auf – und Abbau.
Calcium gehört zu den mengenmäßig wichtigsten Mineralstoffen im menschlichen Körper.
Es wird vom Körper nicht selbstständig produziert, sondern muss über die Nahrung aufgenommen werden. Trotz ausgewogener Ernährung wird die notwendige Tageszufuhr meist jedoch nicht gedeckt.
Der empfohlene Bedarf an Calcium für einen Erwachsenen liegt bei 800 mg pro Tag.
Etwas höher ist der Bedarf sogar für Kinder und Jugendliche, Schwangere und Stillende und Menschen über 50 Jahren.
Gute Calciumlieferanten sind neben Milch und Milchprodukten auch einige Gemüsearten wie Brokkoli und Grünkohl. Aber auch einige Mineralwasser enthalten hohe Calciummengen. Die Gefahr, dass der Körper mit Calcium überversorgt wird, ist nicht gegeben, da der Körper den Blutcalciumspiegel selber reguliert.
Häufig wirkt Calcium nicht als Einzelkämpfer im Körper, sondern arbeitet gerne im Team.
Ein besonderer Verbündeter ist dabei das Vitamin D, das als einziges Vitamin vom Körper selber hergestellt werden kann. Vitamin D ist maßgeblich am Einbau des Calciums in die Knochen und an der Regulierung des Calciumgehaltes im Blut beteiligt. Vitamin D wird bei Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet. Bei ausreichend Sonnenlicht – empfohlen wird eine halbe Stunde täglich – kann der Körper seinen Bedarf selber decken. Aber Vorsicht, wird es kälter, dann sind wir dick angezogen und nur wenig Körperfläche kommt in den Genuss des Sonnenlichts.
Auch wenn eine ausreichende Menge an Calcium und Vitamin D dem Körper zur Verfügung steht, ist ein starker Knochen nicht automatisch vorprogrammiert. Sie sind nur so stark, wie es der Alltag von ihnen verlangt. Wenn wir uns bewegen, kontrahieren unsere Muskeln und stimulieren auf diese Art den Knochenaufbau. Geraten wir in die Bequemlichkeit, verliert der Knochen an Substanz. Daher ist Bewegung für einen stabilen und gesunden Knochen in jedem Alter wichtig.
Eine häufige Alterserkrankung der Knochen ist die Osteoporose. Die Osteoporose entsteht meist aus einer unzureichenden Knochenbildung in jungen Jahren und/oder einem beschleunigten Abbau in späterer Zeit. Die Festigkeit der Knochen nimmt dabei ab und sie werden leicht brüchig.
Als vorbeugende Maßnahme ist neben körperlicher Aktivität und ausreichend Sonnenlicht eine ausreichende Aufnahme von Calcium von Bedeutung.
Sind Sie ausreichend mit Calcium und Vitamin D versorgt? Wie steht es in diesem Zusammenhang mit Ihren Knochen?
Wie es um Ihre Knochengesundheit gestellt ist, kann man durch eine Knochendichtemessung ermitteln. Diese Werte liefern einen Anhaltspunkt, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.
In der Zeit vom 12. bis 16. Mai 2014 wird in der CONDOR APOTHEKE eine Knochendichtemessung durchgeführt. Bei der Messung wird ein modernes Ultraschallverfahren angewandt. Die Messung kostet 15.00 Euro, mit Kundenkarte 10,00 Euro. Um Voranmeldung wird gebeten. Für weitere Fragen wenden Sie sich an das Team der Condor Apotheke. Wir beraten Sie gern und freuen uns sehr auf Ihren Besuch.

Condor Apotheke
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Cholesterin-Messwochen in der Condor Apotheke vom 10. – 21. März 2014

Am 4. März 2014

Cholesterin-Messung in der Apotheke

Kennen Sie Ihre Fettwerte?

Fette und Cholesterin sind lebensnotwendige Stoffe, die im Körper wichtige Aufgaben erfüllen. Die Triglyceride sind Hauptbestandteil der Fette und dienen überwiegend der Energiegewinnung. Werden viel fettreiche Nahrungsmittel verzehrt, lagert der Körper den Überschuss in seine Fettdepots ein. Heimtückisch daran ist, dass auch überschüssige Kohlenhydrate aus Zucker und Alkohol im Körper zu Triglyceriden umgewandelt werden. Dabei werden häufig die Voraussetzungen für Diabetes geschaffen.

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die der Körper selbst herstellt und als Baustein für zahlreiche Aufgaben braucht. Jede Körperzelle benötigt Cholesterin zur Stabilisierung der Zellwände. Die Herstellung der Geschlechtshormone Östrogen und Testosteron sowie von Vitamin D hängt eng mit Cholesterin zusammen. Für die Fettverdauung im Darm werden Gallensäuren bereitgestellt., Für deren Produktion braucht die Leber ebenfalls Cholesterin. Wird allerdings zusätzlich noch reichlich Cholesterin durch die Nahrung aufgenommen, steigt der Cholesterinspiegel im Blut an. Als Risikoschwelle wird ein Gesamtcholesterinwert von 200mg/dl im Blut angesehen. Je höher der Cholesterinspiegel ist, desto größer ist das Risiko, dass es sich an den Gefäßinnenwänden ablagert. Nach einigen Jahren kann es dort zu Verengungen und Verstopfungen und zu den bekannten Folgen wie Herzinfarkt und Schlaganfall kommen.

Um Cholesterin im Blut zu transportieren sind spezielle „Transporter“ notwendig, denn Cholesterin ist nicht wasserlöslich. Diese Aufgabe übernehmen im menschlichen Körper die Lipoproteine: das sind spezielle Eiweißstoffe. Das LDL (Low Density Lipoproteine) befördert das Cholesterin im Blut zu den Körperzellen und Organen, wo es verarbeitet wird. Das HDL (High Density Lipoprotein) sorgt für den Rücktransport von überschüssigem Cholesterin zur Leber. Dort wird es zu Gallensäuren umgebaut und über den Darm ausgeschieden. Deshalb sollte bei hohen Cholesterinwerten immer das HDL und das LDL bestimmt werden. Ein hoher HDL Wert(auch als gutes Cholesterin bekannt) kann einen hohen LDL Wert (schlechtes Cholesterin) zu einem gewissen Teil wieder ausgleichen und so das Erkrankungsrisiko senken. Wie hoch der Cholesterinwert sein darf, hängt in der Regel von weiteren gesundheitlichen Risikofaktoren ab. Dabei werden Alter und Körpergewicht, Blutdruck, Diabetes und Rauchen mit einbezogen. Hohe Werte können zu einem mit einer fettreichen, üppigen Ernährung zusammenhängen, zum anderen auch genetische Ursachen haben oder durch Erkrankungen von Leber, Niere und Schilddrüse verursacht werden. Neben der Behandlung durch den Arzt können Betroffene durch eine Veränderung ihrer Ernährungs -und Lebensgewohnheiten die ärztliche Therapie unterstützen.

Grundsätzlich ist Cholesterin nur in tierischen Lebensmitteln enthalten.Tierische Fette mit viel Cholesterin, wie fettes Fleisch und Käse, Butter und Sahne, Speck und Schmalz sollten durch cholesterinarme Nahrungsmittel ausgetauscht werden. Dabei sollten man auch auf die versteckten Fette achten, die in Kuchen, Eis, Schokolade, fettreichen Wurstwaren und Milchprodukten, sowie Fertiggerichten verborgen sind. Eier sollten zurückhaltend verzehrt werden, da ein Eigelb bereits den Tagesbedarf an Cholesterin ca. 300 Milligramm enthält. Wertvolle Pflanzenöle enthalten ungesättigte Fettsäuren, diese können den LDL senken. Besonders gut geeignet sind Rapsöl, Olivenöl, Soja und Walnuss. Rapsöl hat einen neutralen Geschmack und eignet sich gut zum Braten oder Kochen. Mit aromatischem Olivenöl können Salate und andere kalte Speisen verfeinert werden. Im Gegensatz zu Fleisch können fettreiche Fischsorten wie Lachs, Makrele, Hering und Sardine durch ihren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren den Cholesterinwert senken und tragen so zu einer gesunden Ernährung bei. Allerdings sollte eine entsprechende Fischmahlzeit mindesten zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Wer keinen Fisch mag, oder einfach mehr für sich tun möchte, der kann Omega-3-Fettsäuren in Kapseln zu sich nehmen. Lediglich wer Gerinnungshemmer wie Phenprocoumon einnimmt, sollte darauf verzichten.

Pflanzenextrakte aus der Königsartischocke unterstützen die Fettverdauung und regulieren die Blutfettwerte. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit reichlich Gemüse, Salat, Obst und Vollkornprodukte entlastet den Fettstoffwechsel. Ballaststoffe halten die Verdauung im Schwung, sättigen gut und tragen so zu einer kalorienarmen Ernährung bei. Pektin ein Ballaststoff aus Äpfeln und Zitrusfrüchten, sowie Haferkleie senken Cholesterin, wenn sie regelmäßig verzehrt werden. Natürlich hat Bewegung einen guten Einfluss auf die Fettwerte im allgemeinen. Regelmäßiger Ausdauersport (Radfahren, Walken und Schwimmen) kann die Werte positiv verändern. Zu Anfang zehn Minuten spazieren gehen, dann langsam steigern. Dies ist ein guter und schonender Weg in Bewegung zu kommen.

Grundsätzlich sollte jeder Mensch über 35 Jahren einmal im Jahr seine Blutfettwerte überprüfen lassen.

Wenn Sie mehr über Ihren persönlichen Wert wissen möchten, bietet Ihnen die Condor Apotheke von 10.03. bis 21.03. 2014 einen schnellen und einfachen Blutsoforttest zum Sonderpreis von 9,95 Euro an. Um einen zuverlässigen Wert ermitteln zu können, kommen Sie bitte nüchtern zu uns.

Die Messung umfasst alle Blutfettwerte incl. Blutzucker und beinhaltet eine ausführliche Beratung.

Wir freuen uns auf Sie.

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
Neuköllner Str. 350
12355 Berlin

Keine Tränen in Sicht

Am 29. Januar 2014

Hilfe gegen trockene Augen

Sind die Augen gerötet oder brennen, könnte die Ursache ein Mangel an Tränenflüssigkeit sein. Augenärzte sprechen hier von einem Siccasyndrom oder einer Keratoconjunctivitis sicca oder einfach vom trockenen Auge. Rund 12 Millionen Bundesbürger leiden darunter. Aus den unterschiedlichsten Gründen kommt es zu einer nicht ausreichenden Produktion von Tränenflüssigkeit. Dies kann sich durch ein Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit, Brennen, müde Augen und sogar gesteigerten Tränenfluss bemerkbar machen.

Allerdings sollten solche Augenprobleme immer augenärztlich untersucht werden, denn es kann auch eine ernstzunehmende Augenerkrankung dahinterstecken. Trockene Augen können auch bei schwerwiegenden und chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Hauterkrankungen und Allergien auftreten. Tränenersatzlösungen als Augentropfen können das Problem beheben. Im Prinzip handelt es sich beim „trockenen Auge“ um eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche. Ursache ist eine zu geringe Menge der Tränenflüssigkeit oder eine falsche Zusammensetzung derselben. Der hauchdünne Tränenfilm befeuchtet die Binde- und Hornhaut, schützt sie vor dem Austrocknen und reinigt sie von Staub und anderen Ablagerungen. Dabei versorgt er die Hornhaut mit Nährstoffen und schützt sie vor Infektionen. Verteilt wird der Tränenfilm durch den Lidschlag, der alle fünf bis zehn Sekunden erfolgt.

Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten. Innen auf der Hornhaut befindet sich die schleimhaltige Mucinschicht, in der Mitte die wässrige Schicht und außen die Lipidschicht, die dafür sorgt, dass die wässrige Schicht nicht verdunstet und der Tränenfilm aufreißt. Für einen Mangel können die unterschiedlichsten Faktoren verantwortlich sein. Sonne, Wind und Zugluft, geheizte sowie klimatisierte Räume, langes Arbeiten am Bildschirm (nicht ausreichender Lidschlag) oder Tabakrauch. Durch Veränderungen der Hormone und dem Nachlassen der Östrogenproduktion in den Wechseljahren leiden Frauen besonders häufig unter trockenen Augen. Aber auch die Einnahme zahlreicher Medikamente führt zu Trockenheit, wie z. B. Betablocker, Entwässerungsmittel, die Antibabypille und Psychopharmaka.

Ist die augenärztliche Diagnose gestellt, verschaffen Augentropfen mit Tränenersatz, auch als künstliche Tränen bezeichnet, Linderung. Diese Augentropfen stehen mit unterschiedlicher Viskosität als Tropfen, Geltropfen und Gel je nach Bedarf zur Verfügung. Die Viskosität wird durch den Einsatz von unterschiedlichen Gel- bzw. Filmbildnern erzielt. Häufig verwendet werden Povidon, Polyvinylalcohol, Carbomer, Carmelose, Hypromelose und Hyaluronsäure. Sie werden einzeln oder kombiniert verwendet und manchmal auch mit regenerierenden und heilungsfördernden Zusatzstoffen wie Dexpanthenol, Vitamin A und Lipiden ergänzt. Als naturheilkundliche, pflanzliche Alternative kommt auch ein Extrakt aus dem Augentrost infrage.

Besonders gut verträglich ist die körpereigene Hyaluronsäure, die durch ihr enormes Wasserspeichervermögen sehr effektiv befeuchtet.

Tränenersatzmittel müssen regelmäßig und mehrmals täglich nach dem persönlichen Bedarf in die Augen geträufelt werden. Für die langfristige Anwendung eignen sich Augentropfen ohne Konservierungsmittel besser, da Konservierungsmittel auf Dauer angewendet, eine austrocknende Wirkung haben. Auch Kontaktlinsenträger/ innen sollten auf Konservierungsmittel verzichten, da diese mit den Kontaktlinsen reagieren können. Dafür gibt es spezielle Mehrdosenbehältnisse, die eine Keimbesiedelung des Inhaltes verhindern oder Augentropfen in Einzeldosenbehältnissen, die speziell ohne Konservierung auskommen. Relativ neu sind Augensprays mit Sojalecithin in winzigen Fettkügelchen (Liposomen), die einfach auf die geschlossenen Lider gesprüht werden. Trockene Augen brauchen regelmäßige Erholungspausen und besonders reizarme Augenpflegeprodukte. Eine ausreichende Trinkmenge von anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trägt von innen zur Befeuchtung bei. Das Vermeiden von Zugluft und Wind verhindert Reizungen. Häufiges Blinzeln unterstützt die Benetzung des Auges. Die Auswahl der augenbefeuchtenden Präparate ist groß.

Das Team der Condor Apotheke berät Sie gern, das passende Präparat für Sie zu finden.

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
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Abschied vom Glimmstängel

Am 9. Januar 2014

Jedes Jahr aufs Neue fassen viele Raucher den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Entscheidung fällt nicht leicht, doch die Anstrengung lohnt sich. Laut Bericht der Bundesregierung gibt es in Deutschland 17 Millionen Raucher. Dabei schädigt das Rauchen nicht nur die Atemwege, sondern den gesamten Körper. In Deutschland sterben jährlich mindestens 110.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Zahlreiche chronische und schwerwiegende Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und COPD treten bei Rauchern häufiger auf. Obwohl die schädlichen Wirkungen des Zigarettenkonsums seit langen bekannt sind, ist es vielen Rauchen fast unmöglich, aufzuhören. Durch das suchterzeugende Nicotin entsteht eine psychische und physische Abhängigkeit. Häufige Entzugssymptome sind Gereiztheit, Kopfschmerzen, Nervosität, Konzentrationsschwäche. Ständiges Hungergefühl und die damit verbundene Gewichtszunahme tragen ebenfalls nicht dazu bei, mit dem Rauchen aufzuhören. Eine Zigarette enthält etwa zehn Milligramm Nikotin, wovon bis zu 1,8 Milligramm in das Blut gelangen und so für die von Rauchern als angenehm empfundenen Effekt verantwortlich sind. Nikotin lässt den Blutdruck sanft ansteigen und beeinflusst das Wohlbefinden auf unterschiedlichste Weise. Eine Zigarette kann eine anregende oder auch eine entspannende Wirkung haben. Da Rauchen als Genuss empfunden wird, haben viele Raucher Angst, aufzuhören.Sie fürchten den Verlust ihrer Lebensqualität und haben Bedenken, es nicht zu schaffen. Sinkt der Nikotinspiegel im Blut, greift der Raucher zur nächsten Zigarette, um sein Wohlbefinden wieder zu erlangen. Jeder Raucher hat andere Situationen, Zeiten und Gründe, um eine Zigarette zu rauchen. Neben Nikotin enthält der Zigarettenrauch noch ca. 4800 weitere schädliche Substanzen, die zum Teil krebserregend und erbgutschädigend sind.

Alterungsprozesse werden beschleunigt und das Risiko für Arteriosklerose, Infarkte und Diabetes steigt. Die Haut verliert ihre Elastizität, entwickelt vermehrt Falten und wirkt schlecht durchblutet. Es gibt keine bessere Methode, etwas für seine Gesundheit zu tun, als mit dem Rauchen aufzuhören. Eine gut verträgliche und zuverlässige Unterstützung zur Raucherentwöhnung ist die Nikotinersatztherapie. Zunächst wird die Zigarette durch das Nikotin ersetzt und dann der Nikotinspiegel durch eine entsprechende Dosierung gesenkt und ausgeschlichen. Hier stehen unterschiedliche Darreichungsformen je nach Grad der Abhängigkeit zur Verfügung. Der Raucher kann zwischen Nikotinpflaster, Kaugummi, Lutschtablette und Inhaler auswählen. Neuerdings steht auch ein Nikotinspray zur Verfügung, das einfach in den Mund gesprüht wird. Es wirkt innerhalb von 60 Sekunden und ist praktisch und schnell anwendbar. Das freigesetzte Nikotin wird zügig über die Mundschleimhaut aufgenommen. Jeder Nikotinersatz imitiert durch das enthaltene Nikotin die Zigarette und hält so den Nikotinspiegel im Blut konstant. Dadurch wird das spontane Verlangen nach der Zigarette unterdrückt. Die Nikotinpflaster werden einmal täglich auf die Haut geklebt und setzen das Nikotin langsam und kontinuierlich frei. Dabei werden stabile Nikotinspiegel aufgebaut, die das Verlangen nach der Zigarette ersetzen. Es gibt das Nikotinpflaster in verschiedenen Stärken, deren Auswahl sich nach der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten orientiert. Hat sich der Körper an das Nikotinniveau gewöhnt, wird nach ca. vier Wochen die Dosis gesenkt und nach weiteren vier Wochen ein weiteres Mal. Dadurch werden Entzugserscheinungen gemildert und das Nikotin langsam reduziert. Der Inhaler besteht aus einem Mundstück, das mit Nikotinpatronen beladen wird. Durch das Saugen an dem Mundstück wird das Nikotin über die Mundschleimhaut aufgenommen und der Vorgang des Rauchens nachgeahmt. Das ist besonders für den Ausstieg der Raucher geeignet, die „die Zigarette in der Hand“ vermissen. Außerdem gibt es noch Nikotinkaugummis, die das Nikotin beim Kauen frei- setzen. Optimal sind acht bis zwölf Kaugummis pro Tag, deren Stückzahl dann über einen längeren Zeitraum langsam reduziert wird. Da jeder Raucher andere Rauchgewohnheiten hat, gibt es keine Standartlösung zur Raucherentwöhnung. Aber eins ist sicher, es gibt viele gute Gründe mit dem Rauchen aufzuhören. Packen Sie es an !!!

Das Condor Team berät sie gerne.

 

Hannelore Wolter

Condor Apotheke

Neuköllner Str. 350

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