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Keine Chance für Nagelpilz

Nagelpilz ist eine Erkrankung der Finger- oder Fußnägel. In Deutschland gibt es ca. 10 Millionen Menschen, die von Nagelpilz betroffen sind.

Nägel schützen unsere Finger und Zehen vor Verletzungen. Sie sind hilfreich beim Greifen und Tasten und auch für die Feinmotorik nicht zu unterschätzen. Daneben spielt aber auch der kosmetische Faktor in unserer Gesellschaft eine entscheidende Rolle! Nur gesunde Nägel können ihre Aufgaben ohne Einschränkungen wahrnehmen.

In unserem täglichen Leben begegnen wir praktisch überall Pilzen. Den Kontakt mit krankheitsauslösenden Pilzen können wir daher nicht vermeiden. I.d. R. reicht jedoch dieser bloße Kontakt nicht aus, um eine Pilzerkrankung auszulösen. Vielmehr müssen begünstigende Faktoren vorliegen, die es dem Pilz ermöglichen, in den Nagel einzudringen.
Begünstigend sind zu enges Schuhwerk, feuchtwarme Orte (Sauna, Schwimmbad), Nagelverletzungen, luftundurchlässige Kleidung, eine starke mechanische Beanspruchung wie bei Sportlern z.B. oder auch bestimmte Vorerkrankungen wie Diabetes, Gefäßerkrankungen oder Durchblutungsstörungen.

Männer sind meist häufiger von der Infektion betroffen als Frauen, ebenso grundsätzlich ältere Menschen, da ihr Immunsystem im Alter schwächer und die Haut als Abwehrorgan dünner wird.
An einem Pilz erkrankte Nägel verändern sich. Häufig sind sie verfärbt und ihre Struktur und Dicke weichen vom Normalbild eines gesunden Nagels ab. Aber auch Nagelhautentzündungen, Wachstumsstörungen und ein Ablösen der Nägel sind typische Symptome. Auf welche Art sich der Nagel verändert, hängt meist davon ab, auf welchem Weg der Pilz eindringt.

Grundsätzlich gilt: Nagelpilz heilt nicht von alleine aus.

Ein unbehandelter Nagelpilz kann zu einer dauerhaften Schädigung des Nagels und weiterführenden Erkrankungen und Einschränkungen des täglichen Lebens führen. Beispielsweise gestaltet sich das Schneiden eines sehr dicken Nagels als sehr schwierig bis kaum noch möglich. Folgen sind häufig Beschwerden und Schmerzen beim Tragen von Schuhen und beim Laufen.

Pilzinfektionen können Ursache für gefährliche bakterielle Zweitinfektionen sein. Diese sind besonders bei Diabetikern sehr gefährlich, da sie durch mögliche Neuropathien häufig zu spät wahrgenommen werden und die Entstehung des diabetischen Fußes begünstigen.

Problematisch ist, dass gerade zu Beginn der Erkrankung die Infektion meinst nicht ernstgenommen und nur als kosmetisches Problem gedeutet wird. Dabei gilt, umso eher die Erkrankung behandelt wird, desto höher der Therapieerfolg.

Bevor mit einer Behandlung jedoch begonnen wird, sollte zuerst abgeklärt werden, ob es sich wirklich um eine Pilzinfektion handelt oder ob der Nagelveränderung andere Ursachen zugrundeliegen. Dafür ist ein Besuch beim Arzt notwendig, der eine Materialprobe nimmt und auf Pilze und Sporen untersucht. Ist die Diagnose bestätigt, sollte so schnell wie möglich mit der Behandlung begonnen werden.

Behandelt wird der Nagelpilz entweder lokal, d.h. am Nagel direkt, oder systemisch, durch die Einnahme von Tabletten. Welche Behandlung angewendet wird, richtet sich nach dem individuellen Grad des Befalls. Ist eine systemische Behandlung angezeigt, sollte sie für den bestmöglichen Therapierfolg mit einer lokalen Therapie unterstützt werden. Zur lokalen Behandlung stehen verschiedene Salben und Nagellacke zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in ihrer Art, Häufigkeit und Dauer der Behandlung. Ihre Anwendung ist sowohl für Fuß- als auch für Fingernägel geeignet. Wobei immer ein ausreichendes Durchhaltevermögen in der Behandlung notwendig ist. Welche Behandlungsmöglichkeit die richtige, ist auch hier individuell abhängig.

Das Team der Condor Apotheke berät Sie gern!

Ina Ludwig
Condor Apotheke
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