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Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Sonne, Sommer, Sonnenbranc

Der Sommer ist da und viele Freizeitaktivitäten werden ins Freie verlegt. Wenn die Sonne scheint, fühlen sich viele Menschen wohler. Sie sorgt für eine positive Grundeinstellung, gute Laune und eine Steigerung des Allgemeinbefindens. Die Sonnenstrahlen verleihen der Haut die von vielen so begehrte Bräunung. Sonne ist wichtig für die Gesundheit und hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Nur mit Hilfe der UV-Strahlen kann der Körper in ausreichender Menge Vitamin D bilden. Dazu ist es nötig, sich eine halbe Stunde pro Tag mit nackten Armen im Freien aufzuhalten.

Doch sie hat auch Schattenseiten. Wer seine Haut nicht ausreichend schützt und sein „Sonnenkonto“ bereits in jungen Jahren überzieht, kann in späteren Jahren mit schweren Hautschäden rechnen.

Sonnenstrahlen bestehen physikalisch betrachtet aus Strahlen unterschiedlicher Wellenlänge. Die wichtigsten sind die langwelligen UVA- und die kurzwelligen UVB-Strahlen. Die UVA-Strahlen liegen im Wellenbereich von 280-320nm und die UVB-Strahlen bei 320-400nm. Die UVA-Strahlen dringen bis in die Unterhaut ein und können akut eine „Mallorca-Akne“ und phototoxische sowie allergische Hautreaktionen auslösen. Dabei entstehen juckende, pustelartige Hautausschläge. Sie führen aber auch zu einem Elastizitätsverlust der Haut und einer vermehrten Faltenbildung.

UVB-Strahlen dringen in die Oberhaut ein und sind für eine intensive Hautrötung und Sonnenbrand verantwortlich. Als Spätfolgen können eine aktinische Keratose (Vorstufe des weißen Hautkrebses) und andere Hautkrebsarten wie Basalion oder Melanom entstehen.

Durch einen maßvollen und verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne und das Auftragen von geeigneten Sonnenschutzmitteln, kann man Spätschäden vorbeugen.

Jeder Mensch entwickelt bei Sonnenbestrahlung eine sogenannte Lichtschwiele durch eine vermehrte Pigmentbildung (Eigenschutzzeit). Aber in der Regel reicht dies nicht aus, um die Haut effektiv zu schützen, da dieser Eigenschutz sehr unterschiedlich ausgeprägt ist und vom individuellen Hauttyp abhängig ist. So besitzen hellblonde oder rothaarige Menschen mit hellen Augen eine Eigenschutzzeit von zehn Minuten. Während der Eigenschutz bei braun- bis schwarzhaarigen Menschen mit dunklen Augen ca. 30 bis 45 Minuten betragen kann. Insgesamt gibt es in Europa vier unterschiedliche Hauttypen. Das passende Sonnenschutzmittel wird nach dem jeweiligen Lichtschutzfaktor LSF ausgewählt. Er zeigt an, wieviel länger man in der Sonne verweilen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies mit der individuellen Eigenschutzzeit möglich ist.

Ein Beispiel:
Eigenschutzzeit 10 Minuten heller Hauttyp, Sonnenmilch LSF 20, 10×20= 200 Minuten. Der Aufenthalt in der Sonne beträgt maximal 200 Minuten mit einer Sonnenmilch mit einem Lichtschutzfaktor 20. Diese Zeit sollte jedoch nur zu ca.70 Prozent ausgeschöpft werden. Je heller der Hauttyp und desto länger der Aufenthalt in der Sonne ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Die Strahlenintensität der Sonne ist örtlich und geographisch unterschiedlich ausgeprägt und von zahlreichen Faktoren wie Tageszeit, Jahreszeit, Höhenlage, Wetter und der Reflexion (Strand, Schnee) abhängig. Das Alter der Person sollte bei der Auswahl des Sonnenschutzes berücksichtigt werden. So ist die Sonnenempfindlichkeit bei Kindern und Senioren wesentlich stärker ausgeprägt. Babies dürfen gar nicht der Sonne ausgesetzt werden, denn ihre Haut bildet noch keinen Eigenschutz aus. Hut und Hemd, Sonnenschutz sowie der Aufenthalt im Schatten sind für sie Pflicht. Zahlreiche Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit, wie beispielsweise einige Antibiotika, Entwässerungsmittel, Herz- und Blutdruckmedikamente, Schmerzmittel wie Diclofenac und Ibuprofen. Gut wirksame Sonnenschutzmittel enthalten einen UVA- und UVB- Filter nach der europäischen Colipa Norm im Verhältnis 1:3. Natürlich muss das Produkt gut verträglich sein. Es muss sich angenehm auf der Haut anfühlen, gut verteilen lassen und leicht einziehen. Für den Badeurlaub, für Kinder oder für den Sport ist eine hohe Wasserresistenz wichtig. Der Sonnenschutz sollte trotzdem nach dem Baden erneut aufgetragen werden. Konservierungsstoffe und Parfüm mindern die Qualität und Verträglichkeit. Damit der Sonnenschutz schnell in die Haut einzieht, gibt es Präparate mit modernen Liposomen. Das sind winzige Fettkügelchen, die meist einen wässrigen Kern beinhalten. Damit können Wirkstoffe wie beispielsweise der Lichtschutzfaktor leichter in die Haut transportiert werden. Dadurch lässt sich die Sonnenmilch besonders gut verteilen und die Filter reichern sich intensiv in der Haut an. Andere enthalten zusätzlich einen Infrarot A Schutzkomplex, der vorzeitiger Hautalterung vorbeugt. Für Babies gibt es Produkte, die ausschließlich mineralische Filter enthalten. Sie reflektieren die UV- Strahlen wie ein kleiner Spiegel von der Haut weg und sind für die empfindliche Babyhaut gut geeignet. Wer unter einer phototoxischen Hautreaktion (Sonnenallergie) leidet, sollte grundsätzlich Sonnenschutz ohne Öle und Emulgatoren verwenden. Damit sich der Sonnenschutz gut auf der Haut verteilen kann, ist es notwendig, ihn sehr großzügig aufzutragen. Ein Erwachsener benötigt etwa 25 ml für den ganzen Körper, das entspricht etwa der Menge von fünf Teelöffeln. Gut eingecremt können Sie die schöne Zeit im Sommer im Garten, Urlaub oder Freibad genießen.

Das Team der Condor Apotheke berät Sie gerne zu allen Fragen rund um den Sonnenschutz.

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
Neuköllner Str. 350
12355 Berlin