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Unterstützung für die Venen

Am 15. Mai 2015

Hilfe gegen Venenkrankheiten

Wer kennt das nicht. Schmerzende oder geschwollene Beine nach einem langen Arbeitstag. Langes Stehen oder Sitzen verstärken diese Beschwerden. Meist steckt eine mehr oder minder ausgeprägte Venenschwäche dahinter. Venenleiden gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Über 90 Prozent der Deutschen hat Beschwerden, die mit Veränderungen an den Venen zu tun haben. Erste Anzeichen sind oft Besenreiser oder müde geschwollene Beine. Im fortgeschrittenen Zustand treten die Venen häufig deutlich hervor. Im Volksmund wird von Krampfadern gesprochen.

Venenleiden sind zwar ein ganzjähriges Problem, aber im Sommer bei steigenden Temperaturen deutlich schwerer zu ertragen. Ob jemand ein Problem mit den Venen entwickelt, hängt mit unterschiedlichen Risikofaktoren zusammen. Da mit zunehmendem Alter die Elastizität der Gefäße nachlässt, trifft das natürlich auch auf das Venensystem zu. Übergewicht erhöht zusätzlich den Druck auf die Gefäße. Frauen im mittleren Alter entwickeln häufiger Krampfadern als Männer. Dies hängt mit hormonellen Veränderungen durch Schwangerschaft und Geburt zusammen. Das Risiko steigt mit der Anzahl der Geburten. Auch eine genetisch bedingte Schwäche des Bindegewebes kann im Laufe des Lebens zu einer Venenerkrankung führen.

Krampfadern entstehen immer durch ein schwaches Venensystem. Eine wesentliche Rolle spielt die Muskelpumpe der Wadenmuskulatur. Sie pumpt das verbrauchte Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zurück. Dieser Vorgang kann nur durch Bewegung aktiviert werden. In den Venen befinden sich die Venenklappen. Diese arbeiten wie Ventile und verhindern den Rückfluss des Blutes nach unten. Staut sich das Blut, kommt es zu einer Überdehnung der Gefäßwände und zu Ausbuchtungen. Das Blut versackt. Die Klappen schließen nicht mehr vollständig. Der anhaltende Druck auf die Gefäßinnenwände löst eine Entzündung aus. Dadurch wird die Venengefäßwand durchlässig. Flüssigkeit tritt in das Beingewebe über und erzeugt Wasseransammlungen (Ödeme), die Schwellungen bilden. Dabei entstehen in den kleinen und großen Venen Durchblutungsstörungen.

Venenleiden sind immer chronisch und werden in sechs Stadien unterteilt.

Stadium 1 ist durch Besenreiser gekennzeichnet. Im zweiten Stadium sind erweiterte Krampfadern sichtbar. Der Facharzt spricht von Varizen oder einer Varikosis. Im sechsten Stadium leiden die Betroffenen an einem Unterschenkelgeschwür oder einem offenes Bein. Durch die Behandlung sollen die Beschwerden gelindert werden, Ödeme verringert und das Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten werden. Bei plötzlich auftretenden Schmerzen und Hautveränderungen sowie einer ständigen Verschlechterung ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich.

Zur Basistherapie einer Venenerkrankung gehört die Kompressionstherapie. Das Prinzip ist einfach und wirksam. Durch einen Kompressionsstrumpf wird Druck auf die Venen ausgeübt und dadurch der Rückfluss zum Herzen gefördert. Die Strümpfe haben allerdings einen Nachteil. Sie müssen von morgens an und am besten ganztägig getragen werden. Dadurch ist die Akzeptanz in der Bevölkerung nicht sehr groß.

Eine weitere Behandlungsmethode ist das Veröden der Krampfadern. Dabei wird ein Medikament in die betroffenen Venen gespritzt. Im fortgeschrittenen Stadium werden Venen operativ durch ein sogenanntes Venenstripping entfernt oder durch moderne Lasertechnik behandelt.

Schwellungen und Schmerzen im Anfangsstadium können gut durch pflanzliche Arzneimittel behandelt werden. Ein Auszug aus dem roten Weinlaub hat sich als sehr wirksam erwiesen. Dieser war bereits in der Antike bekannt. Aus den getrockneten Blättern einer wirkstoffreichen Rebsorte wird ein Extrakt gewonnen, der besonders reich an Flavonoiden ist. Er wirkt von innen an der Gefäßwand. Dadurch werden die Venen gestärkt und repariert. Die Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße gefördert und schwere müde Beine entlastet. Schwellungen gehen zurück und die Sauerstoffversorgung der Gewebe wird verbessert. Schmerzen und Spannungsgefühl lassen nach.

Gerade im Sommer ist die Einnahme von bis zu zwei Tabletten für ca. drei Monate zu empfehlen. Ein kühlendes Beingel sorgt zusätzlich für Linderung.

Um die Venenpumpe zu fördern, ist es notwendig sich ausreichend zu bewegen. Radfahren, Walken, ein leichtes Ausdauertraining sowie eine spezielle Venengymnastik sind gut geeignet, die Venengesundheit zu fördern.

In der Condor Apotheke erhalten Sie ein Informationsblatt zur Venengymnastik.
So kommen Sie gut und leichtfüßig durch den Sommer.

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
Neuköllner Str. 350
12355 Berlin

Wenn der Hals weh tut

Am 30. Dezember 2014

Halsschmerzen-apotheke-berlin-erkaeltung

Durchschnitt leidet jeder Erwachsene zwei bis drei Mal pro Jahr an Halsschmerzen, Kinder trifft es bis zu sechs Mal pro Jahr. In etwa 80 Prozent sind Erkältungsviren die Übeltäter, seltener sind Bakterien beteiligt. Sie gelangen über die Nase und den Mund in den Rachenraum und besiedeln die Schleimhäute. Im Mund- und Rachenraum hält der Speichel die Schleimhäute feucht. Trockene Luft Staub, Rauchen und Alkohol begünstigen eine Austrocknung. Einige Arzneimittel haben durch ihre Nebenwirkungen einen austrocknenden Effekt auf die Schleimhäute in Mund, Rachen und Hals. Unter anderem gehören die Blutdrucksenker, Antidepressiva und Präparate gegen Blasenschwäche dazu. Sind die Schleimhäute zu trocken, haben es die Krankheitserreger besonders einfach sich auszubreiten. In diesen Fall brauchen wir eine gute Immunabwehr, um die Erreger abzufangen. Im Rachen befindet sich ein wichtiger Teil der Immunabwehr. Er setzt sich aus den Gaumenmandeln, den Rachen- und Zungenmandeln zusammen. Die Abwehrreaktion des Immunsystem geht mit einer Rötung und Schwellung der betroffenen Schleimhäute einher. Eine akute Entzündung entsteht.

Die ersten Symptome sind meist Kratzen im Hals, ein Trockenheitsgefühl sowie Heiserkeit. Die schützende Schleimhautschicht geht verloren. Der Rachen ist gerötet und leicht verschleimt. Im weiteren Verlauf treten Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auf. Je nachdem welcher Bereich betroffen ist, unterscheidet man zwischen einer Rachenentzündung (Pharyngitis), einer Stimmband- und Kehlkopfentzündung(Laryngitis) oder einer Mandelentzündung (Tonsillitis). Bei einer akuten Mandelentzündung (Angina)können die Schmerzen bis zum Ohr ausstrahlen. Sie bereitet Schmerzen beim Essen und Trinken und macht sich durch eine kloßige Aussprache bemerkbar. Halsschmerzen mit Husten und Heiserkeit deuten eher auf eine Kehlkopfentzündung hin.

Als erste Maßnahme helfen lokale Rachentherpeutika. Es gibt sie als Gurgellösung, Rachenspray und Halstablette. Die Auswahl richtet sich nach den Beschwerden. Es stehen eine Vielzahl an Wirkstoffen zur Verfügung. Sie wirken schmerzstillend (lokalanästhetisch), antiseptisch, antibakteriell, adstringierend (zusammenziehend) keimreduzierend; und entzündungshemmend. Bei den Halstabletten sind Kombinationen im Vorteil, da sie verschiedene Wirkstoffe enthalten, die sich in ihrer Wirkung ergänzen. Sie sollten langsam gelutscht und keinesfalls zerbissen oder zerkaut werden, da dies die Wirkung beeinträchtigt.Bei Kindern sollten Halstabletten erst eingesetzt werden, wenn sie in der Lage sind diese kontrolliert zu lutschen. Liegen die Beschwerden eher in den unteren Rachenabschnitte wie Kehlkopf und Stimmbändern, sind Lutschtabletten und Rachenspray die bessere Wahl, da sie diese Bereiche besser erreichen. Gurgellösungen eignen sich für den vorderen Rachenbereich und für den Mundraum. Damit sie gut wirken muß ausreichend lange gegurgelt (ca. 30 bis 60 Sekunden) gespült werden.

Hals- und Rachentherapeutika sollten möglichst nach dem Essen angewendet werden. Alternativ sollte 30 Minuten nach der Anwendung nichts gegessen und getrunken werden. So können die Wirkstoffe möglichst lange auf den Rachenbereich einwirken.
Pflanzliches ist bei Halsbeschwerden beliebt und sehr geschätzt. Zu den Klassikern gehören Extrakte aus Salbeiblätter, Thymian, isländisches Moos und Kamille.

Halsschmerz ist meist ein Symptom und geht häufig mit anderen Beschwerden wie Husten oder Schnupfen einher. Hinter harmlosen Halsschmerzen können sich aber auch schwerwiegende Krankheiten verbergen. Um so wichtiger ist es bei starken Halsschmerzen, die länger als drei bis fünf Tage dauern, mit Fieber über 39 Grad einhergehen, Ohrenschmerzen, eitrig belegten Gaumenmandeln und angeschwollenen Lymphknoten, einen Arzt aufzusuchen. Bei einem schweren Krankheitsgefühl, starken Schluckbeschwerden und weißen Belägen im Mund und im Rachenraum ist ärztlicher Rat notwendig. Das gilt auch für Schwangere, Stillende, Kinder und Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Die durch Viren geschwächten Schleimhäute sind sehr anfällig, dadurch können sich auch Bakterien ansiedeln. Der Mediziner spricht von einer Sekundärinfektion. Bei Kindern sind Streptokkoken die Verursacher von einer Mandelentzündung oder von Scharlach. Zur Behandlung von bakteriellen Halsenzündungen ist der Einsatz von Antibiotika erforderlich.

Damit Sie ohne Halsschmerzen durch den Winter kommen, helfen ein paar einfache Tipps.

– Hals immer mit einem Schal wärmen
– Kräuterbonbon, oder Pastillen lutschen, das befeuchtet Mund und Rachen
– in beheizten Räumen für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen
– viel trinken

Hannelore Wolter
Condor Apotheke
Neuköllner Str. 350
12355 Berlin

Vitamin D – Alles in Butter?

Am 16. November 2014

Wintersonne-gegen-Vitamin-D-Mangel

Vitamin D, auch als Colecalciferol bezeichnet, wird in unserem Körper durch die UV-Strahlen der Sonne produziert. Es gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, wie auch Vitamin A und E. Da es der Körper selbst bilden kann, ist der Begriff Vitamin eigentlich falsch. Echte Vitamine werden mit der Nahrung zugeführt. Aufgrund seiner zahlreichen Aufgaben im Körper ist die Bezeichnung Botenstoff oder Hormon eher zutreffend.

Neben der körpereigenen Produktion können wir Vitamin D auch über die Nahrung aufnehmen. Etwa 17 g Butter streicht jeder Deutsche täglich auf seine Brötchen. Wer jedoch glaubt, damit seinen Vitamin-D-Haushalt aufzubessern, wird enttäuscht. Zwar gehört Butter nach fettem Fisch, Rinderleber und Eigelb zu den Vitamin-D-reichen Lebensmitteln. Doch der Tagesbedarf von 5 – 10 µg wird dadurch nicht annähernd gedeckt.

Fast 90 % aller Frauen in Deutschland und 81 % der Männer erhalten nicht einmal das Tagesminimum an Vitamin D durch die Nahrung. Kein Wunder – bei wem steht schon regelmäßig fetter Fisch auf dem Speiseplan? Die meisten können dieses Defizit auch nicht durch ausreichend Sonne ausgleichen. Erst recht nicht in den Wintermonaten. Denn ab einer gedachten Linie nördlich von Rom ist der Sonnenstand von Oktober bis März zu niedrig für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion der Haut. Außerdem halten wir uns zu selten draußen auf und wenn doch, sind wir in UV-dichte Kleidung gehüllt.

Mehr oder weniger große Defizite an Vitamin D sind in unseren Breiten Realität und können zahlreiche Konsequenzen haben. Gezielte Forschungen der letzten Jahre führten zu sehr interessanten Ergebnissen. Vitamin D ist nicht nur für den Knochenbau wichtig, sondern auch für andere Körperbereiche und Funktionen. Durch seine immunstimulierende Wirkung vermindert sich die Infektanfälligkeit. Stimmt der Status im Blut, erkranken weniger Menschen an Erkältungen. Aber auch bei Asthma bronchiale, Allergien und Rheuma sinkt das Risiko zu erkranken.

Für Muskel- und Nervenzellen ist eine gute Versorgung äußerst wichtig. Denn es unterstützt die Muskelkoordination und stärkt die Muskelkraft. Dadurch lässt sich sogar das Sturzrisiko bei Senioren senken. Bei der Entwicklung und Reifung von Hautzellen spielt dieses Vitamin auch eine Rolle und kann sich günstig auf Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis auswirken. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass eine gute Versorgung das Risiko für Darmkrebs senken kann. Bei Brustkrebs ließ sich die Rate der Metastasen beeinflussen. Aber auch bei anderen Krebsarten gibt es inzwischen Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Vitamin-D-Status. Bei der Entstehung von Parkinson und Multipler Sklerose kann ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut beteiligt sein.

Diabetiker haben auch einen großen Nutzen, da es an der Steuerung der Insulinausschüttung beteiligt ist und die Insulinresistenz mindert. Auch Patienten mit hohem Blutdruck sollten dieses Vitamin im Blick haben, denn es schützt das Herz und senkt den Blutdruck. Im Anti-Aging Bereich gibt es neue Erkenntnisse. So kann Vitamin D die Telomere (Enden der Chromosomen) länger erhalten. Verkürzen sich die Telomere bedingt durch die Zellteilung, entstehen vermehrt altersbedingte Erkrankungen. Telomere haben sozusagen die Aufgabe einer Lebenszeituhr. Eine Verkürzung gilt als Maßstab für den Alterungsprozess

Vitamin D ist ein sehr wichtiger Baustein für unseren Körper, den wir ihm täglich in ausreichender Menge anbieten sollten, damit unser Körper gesund bleibt.

Condor Apotheke
Neuköllner Str. 350
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